Moderator: Rade Janjusevic
Zeit: 19:00

Ein Handicap ist doch nichts zum Lachen, oder? Schließlich hat es auch durchaus handfeste Auswirkungen auf unser Leben. Und manchmal schwerwiegende, z.B. bei der Berufswahl.

Oder was ist mit der Schönen/dem Schönen, die/den ich mich nicht getraut habe anzusprechen?

Bewusst oder unbewusst richten wir mitunter Entscheidungen so aus, dass unser Handicap nicht so stark zu Tage tritt, oder uns die Möglichkeit einer Kompensation bleibt. Was soll daran lustig sein?

Mit einer bestimmten Einstellung vielleicht doch einiges... Wir laden ein zu einem Abend, an dem wir uns über Stottern und Humor austauschen können.

Darf und kann man über sein Stottern lachen, Witze machen? Und was ist, wenn es andere tun? Was geht, was geht nicht mehr? Welche humoristische Aufarbeitung von Stottern (z.B. in Filmen) hat Euch persönlich gefallen und welche fandet Ihr anmaßend, unverschämt, beleidigend oder einfach nur dumm und unwitzig?

Habt ihr Erinnerungen an Ereignisse mit Eurem Stottern, die - und sei es in der Rückschau - tatsächlich witzig waren? Vielleicht gab es sogar in einem peinlichen Moment etwas zum Lachen?

Und warum kann das Lachen über das eigene Ich oder die eigene Verstricktheit tatsächlich hilfreich sein? Wie können wir einen angemessen humorvollen Umgang mit unserem Stottern erlernen?