Moderator: Helene Vogel
Zeit: 19:00

Wir alle haben uns früher oder später Gedanken machen müssen, ob und wie wir über das eigene Stottern sprechen sollen. Soll man es in einem Gespräch mit einer fremden Person ankündigen? Und wenn ja, wie? Wie kann man es gegenüber Freunden, Bekannten und Kollegen beschreiben, damit sie wissen, wie es uns als stotternden Menschen geht?

Der Begriff "Framing" (von eng. frame = Rahmen) kommt aus der Soziologie.

"Framing bedeutet, einige Aspekte einer wahrgenommenen Realität auszuwählen und sie in einem Text so hervorzuheben, dass eine bestimmte Problemdefinition, kausale Interpretation, moralische Bewertung und / oder Handlungsempfehlung für den beschriebenen Gegenstand gefördert wird.“ (Robert Entman: Framing: Towards a Clarification of a Fractured Paradigm, 1993)

Es soll ein Austausch darüber stattfinden, wie wir über unser eigenes Stottern sprechen und welche Beschreibungen wir bisher gefunden haben.