Moderator: Jürgen Kaulfuß
Zeit: 19:00

Nachdem wir uns im Juni innerhalb des Themenkreises "Umgang mit dem Stottern" damit beschäftigten, wie wir trotz Sprechbehinderung und den damit einhergehenden Missverständnissen bzw. Diskriminierungen die Schul- und Ausbildungszeit absolvierten, soll nun "Stottern im Beruf" im Mittelpunkt unserer Gesprächsrunde stehen!

Zum Einstieg wird Brigitte Albrecht aus ihrem autobiografischen Bericht "Alles braucht seine Zeit" lesen. Ausgehend von diesen Erinnerungen an ihre berufliche Lebenszeit ziehen wir Vergleiche zu unseren eigenen Erlebnissen:

  • Von der Berufung zum Berufswunsch - erfüllten sich unsere Hoffnungen, den Beruf zu ergreifen bzw. das Studienfach in Angriff zu nehmen: Was hat uns die Wahl erschwert oder liess uns die Sprechbehinderung keine Wahl zu?
  • Belastungen und Ängste - wie  verhalten wir uns , wenn uns das Stottern am Arbeitsplatz oder im Seminarraum quält? Wie reagieren unsere Kolleg*Innen / Kommilliton*Innen und Vorgesetzte / Dozent*Innen darauf?
  • Leistungsdruck im Arbeitsalltag: gehen wir damit aktiv oder passiv um? - Was stärkt uns? Was schützt uns?

Das Gespräch soll auch zum Nachdenken darüber anregen, welche Stärken, Interessen und Fähigkeiten wir für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit einbringen können oder ob wir uns neu orientieren sollten! Der Erfahrungsaustausch wird reicher, wenn sich auch jene beteiligen, die sich "freigesprochen" bzw. ihren Platz in der Arbeitswelt gefunden haben und daher Mut machen können!